Jörg Reichertz: Autor & Journalist

Fernzugriff auf den Raspberry, Teil 4

Gepostet von am Dez 29, 2014 in Raspberry Pi |

Apps für den Fernzugriff auf den Raspberry

Nicht nur via Windows oder Linux lässt sich der Raspberry aus der Ferne steuern. Mit einem Smartphone – egal, ob unter iOS oder Android – können Sie dem Kleinstrechner ebenso Befehle erteilen, Daten abrufen und transferieren.

ssh mit iPhone

Smartphone: Sie können Ihren Raspberry auch vom Handy aus kontrollieren und bedienen. In diesem Beispiel ist es die App „WebSSH“ auf dem iPhone

ServerauditorServerauditor: Ein SSH-Client, der mir besonders gut gefallen hat. Der Clou: Sie bekommen ihn für iOS, Android und Chrome. Besonders angenehm ist die Tastatur, die eine zusätzliche Leiste mit Sondertasten bietet und weitestgehend konfigurierbar ist. Dazu müssen Sie die jeweilige Taste länger drücken. Serverauditor importiert Ihre Schlüssel, verwaltet beliebig viele Server und führt Buch über bereits getätigte Verbindungen. Das Tool ist werbefrei.
Preis: kostenlos

SSH Term ProSSH Term Pro: Unter den kostenpflichtigen SSH-Clients ist sicherlich „SSH Term Pro“ einer der besten. Sie können damit unter anderem mehrere Verbindung gleichzeitig verwalten, Server in Gruppen organisieren und vieles mehr. Die Tastatur lässt sich ebenfalls anpassen  – diverse Sondertasten sind bereits vordefiniert. Das Tool unterstützt zudem Editoren wie etwa Vi, vim, pico oder nano. Die Verbindungsdaten sichern Sie bei Bedarf per iCloud oder Dropbox (Backup/Restore).
Preis: 4,49 Euro

JuiceSSHJuiceSSH: Wenn Sie unter Android eine Alternative zum Serverauditor suchen, sollten Sie einen Blick auf „JuiceSSH“ werfen. Bereits die Grundversion ist gut ausgestattet und bietet viele Spezialitäten, etwa eine Zwei-Faktor-Authentifizierung oder die Plug-in-Integration. In der Bezahlversion kommen noch Funktionen wie Port Forwarding hinzu.
Preis: kostenlos

VNCViewerVNC Viewer: Bringt den Bildschirm des Raspberry auf Ihr iPad oder iPhone. Das Gleiche gilt natürlich auch für Besitzer eines Android-Smartphones oder Tablets. Im praktischen Einsatz hat sich der VNC Viewer als stabile Lösung bewährt – auf einem kleinen Handy-Display sollte man ihn aber nur zur Not einsetzen. Die Maus lässt sich durch Gesten ersetzen, hinzu kommt eine virtuelle Tastatur (ein- und ausblendbar) und viele praktische Automatikfunktionen.
Preis: kostenlos

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© Jörg Reichertz, Dezember 2014, alle Rechte vorbehalten