Jörg Reichertz: Autor & Journalist

Fernzugriff auf den Raspberry, Teil 2

Gepostet von am Dez 29, 2014 in Raspberry Pi |

SSH-Clients: Fernsteuerung per Terminal

Unter Windows sind PuTTY und WinSCP als SSH-Clients empfehlenswert. PuTTY ist im Prinzip selbsterklärend: Tragen Sie die IP-Adresse im entsprechenden Feld ein und geben Sie die Portnummer an (in der Regel ist es 22). Sichern Sie die Session mit einem Klick auf den Button Save. Mit Open öffnen Sie ein Terminal-Fenster auf dem Windows-Rechner. Dort können Sie dann zum Beispiel den Midnight Commander starten (Befehl: MC).

PuTTY: Der Klassiker unter Windows

PuTTY: Der Klassiker unter Windows

Tipp: Wenn Sie mit der rechten Maustaste oben auf den Rahmen des Terminalfensters klicken (unter Windows), erscheint ein Kontextmenü, das Ihnen zusätzliche Funktionen bietet. So können Sie zum Beispiel den Inhalt des Terminalfensters kopieren und separat speichern. Das ist nützlich, wenn Sie Fehlermeldungen analysieren wollen.

WinSCP wiederum ist ein leistungsstarker Dateimanager, mit dem Sie den Raspberry so bedienen, als würde er unter Windows laufen. Praktisch: Mit WinSCP lassen sich Verzeichnisse synchronisieren, das Tool bietet Ihnen Such- und Filterfunktionen, WinSCP komprimiert Dateien, Sie können damit den SSH-Schlüssel auslesen und vieles mehr.

Wenn Sie unter Ubuntu oder einem anderen Linux-Betriebssystem arbeiten, ist es noch einfacher, den Raspberry zu kontaktieren. Tippen Sie diesen Befehl ein, sofern Sie die Grundeinstellungen noch nicht geändert haben:

ssh pi@raspberrypi

Falls der Benutzer- oder der Host-Namen modifiziert wurde, müssen Sie den Befehl entsprechend anpassen. Die folgende Sicherheitsabfrage beantworten Sie mit yes. Dann folgt das Passwort, etwa raspberry. Nun sind Sie per Fernzugriff über das Terminal mit Ihrem Raspberry verbunden.

Lesen Sie in Teil 3, wie es weiter geht…

© Jörg Reichertz, Dezember 2014, alle Rechte vorbehalten