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Linktipp: Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

Die ideale Einstiegsseite für unerfahrene Computernutzer. Wenn Sie noch nie etwas von ActiveX gehört haben, keinen Virenscanner besitzen und Ihnen die Sicherheitsoptionen des Internet Explorers völlig fremd sind, sollten Sie diese Seite lesen. Klar und verständlich geschrieben, mit sehr hohem Nutzwert.

Mein Tipp: Laden Sie sich die Seite als PDF-Datei herunter, dann können Sie sich alles in Ruhe durchlesen.

Die Homepage: BSI

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Linktipp: Landesbeauftragter Datenschutz Niedersachsen.

PC Selbsttest

Mit dem folgenden Service des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen können Sie prüfen, wie es um die Sicherheit Ihres PCs bestellt ist. Der Online-Test ist dreistufig aufgebaut.

Erstens:
Die Adresse Ihres Rechners und der Name wird ermittelt, dann der Browser und das Betriebssystem. Danach erfolgt die Prüfung auf aktivierte Cookies, Javascript, Java, ActiveX und Visual Basic Scripting.

Zweitens:
Kontrolle, ob Verzeichnisse oder Drucker im Netzwerk freigegeben sind.

Drittens:
Suche nach offenen Ports (Portscanner)

PC Selbsttest

 

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Linktipp: Hoax-Info der TU Berlin

Hoaxes -
falscher Alarm

Selbst Profis fallen darauf herein: E-Mails, die vor Viren warnen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Solche Schreiben lösen meistens eine regelrechte Lawine aus. Jeder, der diesen scheinbar nett gemeinten Hinweis bekommt, verschickt ihn an Freunde und Kollegen weiter. Die machen natürlich genau das gleiche – ruck, zuck entsteht ein Kettenbrief. So werden in kürzester Zeit tausende von Briefkästen verstopft. Und alle Empfänger geraten in Panik – genau darauf kommt es dem Absender an. Wie Sie solche Hoaxes entlarven, welche Varianten gerade kursieren, verrät:

www.hoax-info.de

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Linktipp: Broadband - Online-Scanner

Broadband Port Scan

Ein weiterer Online-Scanner, allerdings in englischer Sprache.

www.dslreports.com

 

 

 

Computer: Wie man Linux zum Laufen bringt
Loslegen mit Linux - das schafft jeder

Gute Gründe, auf Linux umzusteigen, gibt es viele. Der beste: Windows. Aber davon einmal abgesehen - mit Linux gewinnen Sie ein deutliches Plus an Sicherheit, Sie lernen Ihren Computer besser zu verstehen, können auf ein riesiges Software-Archiv zugreifen, abgesehen davon läuft der PC auch wesentlich stabiler. Und selbst wenn ein Programm einmal abstürzt, läßt es sich sauber beenden, ohne dass gleich sämtliche Applikationen im Nirwana verschwinden. Trotzdem trauen sich viele Anwender noch immer nicht an Linux heran - zu kompliziert, heißt es meistens. Stimmt aber nicht, wie der folgende Beitrag am Beispiel der Linux-Distribution "Suse Professional 9.0" zeigt. Und keine Sorge: Sie müssen sich nicht endgültig von Windows verabschieden, kombinieren Sie einfach die Vorteile von Windows und Linux - nutzen Sie beide Betriebssysteme parallel. PS: Dieser Artikel zeigt zunächst die Installation von Linux pur - der gemischte Betrieb mit Windows XP folgt später.

A. Und tschüs: Windows verabschiedet sich, Linux kommt

"Suse Professional 9.0" wird mit einer beidseitig beschriebenen DVD und fünf CDs ausgeliefert. Installieren können Sie das Betriebssystem von beiden Medien, empfehlenswert ist natürlich die Doppel-DVD - spart Zeit.

1. DVD einlegen. Rechner neu starten. Das System bootet jetzt von der DVD. Linux meldet sich mit dem Boot-Bildschirm. Anschließend schaltet das Betriebssystem in die Options-Ansicht: Sie sehen folgende Liste:

  • Boot from Harddisk

  • Installation

  • Installation - ACPI Disabled

  • Installation - Safe Settings

  • Manual Installation

  • Rescue System

  • Memory Test

2. Wählen Sie „Installation“, und drücken Sie „Enter“. Mit der Funktionstaste „F2“ können Sie den Detailstatus abfragen. Sobald Linux alle Hardware-Komponenten korrekt erkannt hat, erscheint YaST - das Suse-eigene Installations- und System-Administrationsprogramm.

3. Als erstes legen Sie mit „Sprachauswahl“ die Option „Deutsch“ fest. Die gleiche Option aktivieren Sie im nächsten Fenster. Das Fenster „Installationseinstellungen“ wird von YaST automatisch aktiviert. Es gibt Ihnen einen Überblick über die aktuelle Konfiguration, sprich Modus, Tastaturbelegung, Maus, Partionierung, Software, Systemstart, Zeitzone, Sprache.

4. Da wir in diesem Beispiel den Rechner komplett unter Linux betreiben, sollten Sie noch einmal die Einstellungen unter „Partionierung“ kontrollieren. Teilen Sie Linux den kompletten Speicherplatz der Festplatte zu. Als nächstes ändern Sie die Konfigurationswerte der Zeitzone: Stellen Sie die Rechneruhr von UTC auf „Ortszeit“ um. Klicken Sie auf „Übernehmen“.

5. Mit „Installation durchführen“ und „Weiter“. übergeben Sie das Kommando wieder an YaST. Bestätigen Sie die Dialogbox mit dem Warnhinweis mit „Ja - installieren“. Nun formatiert Linux die Festplatte. Das dauert eine Weile, je nach Größe des Speichermediums.

6. Sobald die Formatierung abgeschlossen ist und Linux diverse Einstellungen automatisch vorgenommen hat, bootet der Rechner neu. Es erscheint wieder das Ausgangsmenü. Linux aktiviert selbständig die Option „Boot from Harddisk“ - lassen Sie diese Einstellung wie sie ist.

B. Linux läßt Sie ans Steuer: den System-Administrator festlegen

1. Nun beginnt der spannende Teil. Als frischgebackener Systemadministrator sind Sie erstmalig gefordert: Teilen Sie sich selbst ein Passwort zu, es darf nicht länger als acht Zeichen lang sein. Klicken Sie auf „Weiter“. Jetzt läuft die Erkennung der Netzwerkkomponenten an. Zumindest eine Netzwerkschnittstelle sollte Linux erkennen, sonst können Sie sich später nicht ins Internet einwählen. Klicken Sie auf „Weiter“. Die Konfiguration des DSL-Zugangs behandeln wir später. Überspringen deshalb im nächsten Fenster mit „Weiter“ den Internet-Verbindungstest. Auf der nächsten Seite „Methode zur Benutzer-Authentifikation wählen Sie „Einzelplatzrechner“ und setzen die Konfiguration mit „Weiter“ fort.

2. Nun legen Sie den ersten Benutzer an. Das ist zwingend nötig, denn im Normalbetrieb arbeiten Sie unter Linux niemals als Administrator/Root. Wichtig: Schützen Sie Ihren Benutzer-Account unbedingt mit einem anderen Passwort - verwenden Sie niemals das Administrator-Passwort für einen Benutzer-Account. Schließen Sie diese Eingaben mit „Weiter“ ab. Die folgende Seite überspringen Sie ebenfalls mit „Weiter“.

3. Kontrollieren Sie die Hardware-Konfiguration und betätigen Sie diese mit „Weiter“. Nach einem Klick auf „Beenden“ geht’s auf zur Anmeldung.

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Geschafft - Linux läuft, ab jetzt können Sie mit dem
Feinschliff des Betriebssystems beginnen

C. Linux ohne Brille: Bildschirmschriften anpassen

Standardmäßig verwendet Linux relativ kleine Bildschirm- und Menü-Schriften. Der Lesbarkeit wegen empfiehlt es sich, sämtliche Einstellungen zu ändern und als Schriftgröße 11 oder 12 Punkt zu wählen.

1. Klicken Sie links unten in der Leiste auf den grünen Button. Wählen Sie „Kontrollzentrum“. Aktivieren Sie in der folgenden Liste die Option „Erscheinungsbild & Design“ und danach „Schriften“. Die Dialogbox Schriften-Kontrollzentrum öffnet sich.

2. Stellen Sie überall die Schriftgröße 11 oder 12 Punkt ein. Bestätigen Sie mit „Anwenden“. Hinweis: Sie können diese Einstellungen natürlich jederzeit wieder nachträglich ändern.

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Bei hohen Bildschirmauflösungen lohnt es sich,
die Schriftgrößen anzupassen

© Jörg Reichertz, 19. Mai 2004, alle Rechte vorbehalten


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