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Garmin Etrex

Bilder/Credits: Garmin
(
www.garmin.de)

Garmin Etrex

Der digitale Pfadfinder für Geocacher: Egal, ob Sie in der Wüste Gobi unterwegs sind, mit einem Segelboot über die Nordsee schippern oder durch den bayerischen Wald wandern, der GPS-Empfänger Garmin Etrex bringt Sie garantiert zum Ziel. Das handygroße Navigationsgerät bestimmt auf Tastendruck metergenau die aktuelle Position, berechnet Wegstrecken an Hand der gespeicherten Koordinaten, führt Sie sicher zum Ausgangspunkt einer Wanderung zurück oder hilft Ihnen selbst im dicksten Nebel, die Himmelsrichtungen zu bestimmen.

Das Etrex unterstützt u.a. folgende Koordinatensysteme: Breite/Länge, WGS84, UTM/UPS, Gauß-Krüger und Maidenhead. Das Gehäuse ist gegen Spritzwasser geschützt. Über ein spezielles Datenkabel (30 Euro) lassen sich z.B. Wegpunkte und Streckeninformationen zwischen digitalen Karten wie der TOP50 tauschen.

Stromversorgung: Zwei 1,5 Volt-Batterien, Mignon (AA).

TIPP: Immer Reserve-Batterien bzw. Akkus mit auf die Cachesuche nehmen.

Preis: rund 150 Euro

Alternativen:

Alan Map 500
(rund 300 Euro)

Cobra GPS 100
(rund 130 Euro)

Garmin Geko 101
(rund 140 Euro)

Magellan SporTrak
(rund 220 Euro)

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Bezugsquellen:

Denart & Lechhart
Bargkoppelstieg 12
22145 Hamburg
[www.globetrotter.de]

Därr
Expeditionsservice Theresienstr. 66
80333 München
Tel.: 089/282032
Fax: 089/282525

[www.daerr.de]

Und nicht zu vergessen:
[GOOGLE]

 

 

Geocaching: Digitale Schatzsuche mit GPS
Die Jäger des verlorenen Schatzes

Geocaching - das ist ein ungewöhnlicher Mix aus Natur und Technik. Mitmachen kann jeder, der einen GPS-Empfänger besitzt, zum Beispiel das quietschgelbe Etrex von Garmin. Einfache Geräte gibt es schon ab 120 Euro - mehr an Ausrüstung braucht man anfangs nicht.

Volltreffer: Der Cache "IsarMuc" ist in München in der Nähe der Isar versteckt. Wenn Sie ihn finden wollen, schnappen Sie sich gleich ein
GPS-Gerät und tippen die folgenden Koordinaten ein:

N 48° 06.890 E 011° 33.541

Die Regeln beim Geocaching: Sie füllen eine Plastikdose oder irgendeinen anderen wetterfesten Behälter mit Kleinkram, Figuren aus Überraschungs-Eiern etwa und verstecken die Dose im Gelände. Wenn der Fundort gleichzeitig ein lohnenswertes Ausflugsziel ist, um so besser. Die wichtigste Regel für Einsteiger: Erst einmal fremde Schätze suchen, danach einen eigenen Cache verstecken! So bekommen Sie am schnellsten ein Gefühl dafür, welche Schlupfwinkel sich eignen und welche nicht.

Anschließend veröffentlichen Sie die geografischen Koordinaten des Verstecks im Internet, etwa der Datenbank von Geocaching (www.geocaching.com) oder alternativ bei Navicache (www.navicache.com). In diesen Datenbanken sind weltweit alle Schatzkisten, die sogenannten Caches, aufgelistet. Übrigens: In Deutschland warten mittlerweile über 4000 Schatzkisten auf einen Finder, allein 100 davon im Großraum München!  Weltweit gibt es vermutlich weit über 40000 Caches - ein internationales Hobby also.

Wer nun glaubt, mit den geografischen Daten alleine ließe sich der Schatz heben, irrt. Millimetergenau arbeiten GPS-Empfänger noch lange nicht. Also heißt es suchen, jeden Stein umdrehen, jede Baumwurzel zweimal kontrollieren und keine Erdspalte links liegen lassen. Zum Glück sind im Beschreibungstext zum jeweiligen Cache meistens zusätzliche Hinweise und Tipps versteckt. Genaues Lesen lohnt also immer. Bei einigen Caches müssen Sie sogar knifflige Rätsel und mathematische Aufgaben lösen, bevor Sie schlussendlich an die Koordinaten herankommen. Beispiel: "Auf einer Tafel findet Ihr einige Daten zu dem See. Die größte Breite drehe um und notiere Dir die Zahl J. So groß ist der See nicht: K m2, dafür kann er durchaus L m tief sein."

Dokumentiert: In jedem Cache liegt ein kleines Logbuch. Dort tragen sich alle Finder ein. Im Bild: Das Logbuch des Caches "Borkumer Duenen", der auf der ostfriesischen Insel Borkum versteckt ist.

N 53° 36.187 E 006° 42.818

Andere Plätze findet man nur bei absoluter Dunkelheit mitten in der Nacht. Die Hinweise sind bei solchen Caches zum Beispiel in der Nähe von Reflektoren versteckt, etwa beim "Dejavue im WaldNachtTal") oder setzen eine Kletterausrüstung und entsprechendes Know-how voraus, wie  bei Deutschlands höchstgelegenen Cache "Zugspitze Timberline" in der Nähe der Zugspitze. Welche Strapazen man auf sich nehmen muss, um diesen Schatz in rund 1910 Metern zu heben, zeigt die Homepage von Günter Schwaninger. Sein Fazit: "Eins vorneweg: Das ist nicht nur einer der schwersten Caches in Deutschland, sondern auch gleichzeitig einer der teuersten." Grund: Ohne professionelle Kletterausrüstung geht nichts.

Von solchen Extremvarianten sollten Sie sich aber nicht abschrecken lassen. Die Mehrzahl der Caches liegt in zivilisierten Gebieten, einige, die so genannten Drive-by-Caches, sogar an Rastplätzen. Und in aller Regel sind die Verstecke sogar so gewählt, dass auch Familien mit Kinderwagen auf eine spannende Entdeckungsreise gehen können. Solche Caches erkennen Sie bereits an der Bewertung bei Geocaching.com: Verstecke, die mit ein bis zwei Sternen in Punkto Terrain und Schwierigkeit ausgezeichnet sind, eignen sich auch für den sonntäglichen Spaziergang.

Lesetipp: Weiterführende Infos zu digitalen Karten wie etwa der "TOP 50", der Konfiguration von GPS-Empfängern und dem Kartenbezugssystem "WGS 84" finden Sie auf dieser Homepage im Artikel "Endlich Wissen, wo es langgeht". Klicken Sie einfach auf den folgenden [Link].

© Jörg Reichertz, 26. März 2005, alle Rechte vorbehalten


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