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Exkurs:
DSL, Dialer und Fax
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Die gute Nachricht: Selbst der cleverste Dialer beißt sich an DSL die Zähne aus. DSL wird von den jeweiligen Providern als eine Art Standleitung zwischen Computer und Vermittlungsstelle genutzt und erlaubt keine Kommunikation mit anderen Gegenstellen. Dies ist zeigt sich auch daran, dass es völlig egal ist, welche Telefonnummer man im DFÜ-Netzwerk einträgt. Es reicht auch eine Null. Zwar nisten sich die Dialer trotz DSL im PC ein und versuchen, eine Verbindung aufzubauen, aber es klappt eben nicht. Kein Grund zur Panik also, solange Sie ausschließlich per DSL im Internet surfen. Es kann nichts passieren.

Die schlechte Nachricht: Wer parallel zum DSL-Anschluß noch ein Modem oder eine ISDN-Karte betreibt, kann nach wie vor Opfer eines Dialers werden. Da gibt es nur eins: Die 0190-Nummern sperren lassen oder ein Dialer-Schutzprogramm verwenden. Sicherlich werden Sie sich jetzt fragen, warum man dieses Risiko überhaupt eingehen sollte. Nun, mit DSL lassen sich keine Faxe versenden, weil DSL eben nicht mit beliebigen Gegenstellen kommunizieren kann (siehe oben). Dies ist nur per Modem oder ISDN-Karte möglich.

Tipp 1:
Einen Dienst wie Freemail oder GMX verwenden. Hierüber kann man sogenannte Webfaxe verschicken. Das sind E-Mails, die in ein Fax umgewandelt und an einen Faxanschluß geschickt werden.

Tipp 2:
Direkt nach dem Fax-Versand das Modem abschalten oder die ISDN-Karte vom Telefonnetz trennen.

Tipp 3:
Vernünftigen Browser, etwa Opera nutzen oder, wenn es unbedingt der Internet Explorer sein muß, ActiveX, Scripting und Dateidownload deaktivieren. Siehe im Menü unter "Extras", "Internetoptionen", "Sicherheit" und "Stufe anpassen". 

Tipp 4:
Diese Seite lesen: www.trojaner-info.de. Dort gibt es die deutschsprachige Dialer-FAQ als Download.

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Linktipp: Landesbeauftragter Datenschutz Niedersachsen.

PC Selbsttest

Mit dem folgenden Service des Landesbeauftragten für den Datenschutz Niedersachsen können Sie prüfen, wie es um die Sicherheit Ihres PCs bestellt ist. Der Online-Test ist dreistufig aufgebaut.

Erstens:
Die Adresse Ihres Rechners und der Name wird ermittelt, dann der Browser und das Betriebssystem. Danach erfolgt die Prüfung auf aktivierte Cookies, Javascript, Java, ActiveX und Visual Basic Scripting.

Zweitens:
Kontrolle, ob Verzeichnisse oder Drucker im Netzwerk freigegeben sind.

Drittens:
Suche nach offenen Ports (Portscanner)

PC Selbsttest

 

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Linktipp: Hoax-Info der TU Berlin

Hoaxes -
falscher Alarm

Selbst Profis fallen darauf herein: E-Mails, die vor Viren warnen, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Solche Schreiben lösen meistens eine regelrechte Lawine aus. Jeder, der diesen scheinbar nett gemeinten Hinweis bekommt, verschickt ihn an Freunde und Kollegen weiter. Die machen natürlich genau das gleiche – ruck, zuck entsteht ein Kettenbrief. So werden in kürzester Zeit tausende von Briefkästen verstopft. Und alle Empfänger geraten in Panik – genau darauf kommt es dem Absender an. Wie Sie solche Hoaxes entlarven, welche Varianten gerade kursieren, verrät:

www.hoax-info.de

 

Computer: Mit High-Speed durchs Internet surfen
Keine Hexerei: Mit DSL ins Web

Hinweis: Der folgende Artikel ist nicht mehr auf dem neuesten Stand, er bleibt aber online, weil er immer noch einige wichtige Hinweise enthält.

Folgendes Ausgangs-Szenario: Sie haben einen ISDN-Anschluß mit ISDN-Telefon, einen Rechner mit ISDN-Karte und wählen sich über T-Online ins Internet ein. Nun möchten Sie auf DSL (Zugangstechnik) und die DSL-Flatrate (Tarif) umsteigen. Sie bleiben bei der Telekom und T-Online, wechseln also nicht zu alternativen Anbietern wie Arcor. Den zukünftigen Internet-Zugang möchten Sie via DFÜ-Netzwerk realisieren.

1. Verfügbarkeit prüfen

Checken, ob die Telekom den Telefonanschluß tatsächlich auf DSL umstellen kann. Das findet man am ehesten heraus, wenn man bei der Telekom anruft oder beim T-Punkt-Laden vorbeischaut. Ist DSL verfügbar, erteilt man der Telekom den Auftrag entweder telefonisch oder schriftlich. Wichtig: Die Telekom verschickt keine Auftragsbestätigung und teilt auch keine Auftragsnummer mit. Von nun an heißt es Warten. Wer Glück hat, bekommt seinen DSL-Anschluß bereits innerhalb von zwei Wochen. Es kann aber genauso gut drei Monate oder länger dauern. Tipp: Regelmäßig anrufen und sich nach dem Stand der Dinge erkundigen.

2. Hardware installieren

Der Postbote klingelt. Ihr Glückstag. Der Postbote von der Post drückt Ihnen das Paket mit dem Splitter und Modem in die Hand. Nun aber los, auspacken, durchatmen, Ordnung ins Chaos bringen: Der Splitter wird an der Telefonbuchse angeschlossen, das DSL-Modem verbindet man mit dem Splitter. Die entsprechenden Kabel liegen im Paket.

Ups, da fehlt ja noch was! Ja genau, wo ist denn die Ethernet-Karte? Tja, dumm gelaufen, die gehört nicht zum Lieferumfang. Jetzt aber nix wie ab in den nächsten Computerladen! Dort kaufen Sie entweder eine Ethernet-Karte oder einen USB-Ethernet-Adapter. Ersteres ist billig (10-20 Euro), belegt aber einen Steckplatz im PC. Der USB-Adapter ist teuer (etwa 50 Euro), läßt sich aber leicht konfigurieren und sogar an ein Notebook anschließen.

Schön, da sind Sie ja wieder. Dann können wir weitermachen: Installieren Sie die Ethernet-Karte bzw. den USB-Adapter. Wie es geht, steht im beiliegenden Handbuch. In beiden Fällen (USB, Karte) müssen Treiber installiert werden. Zwischendurch kommt Hektik auf: Was ist eigentlich mit dem ISDN-Anschluß? Keine Sorge, der funktioniert nach wie vor. Schließen Sie den NTBA an den Splitter an. Dann stöpseln Sie das ISDN-Telefon in den NTBA.

3. Treibersoftware besorgen

Nun gehts darum, per DSL ins Internet zu kommen. Das geht am besten direkt über das DFÜ-Netzwerk ohne den Umweg über die T-Online-Zugangssoftware zu nehmen. Bevor Sie das DFÜ-Netzwerk einrichten können, brauchen Sie eine spezielle Treibersoftware, die Sie sich direkt vom T-Online-Server herunterladen. Die Datei heißt TDSLSetup.exe (circa 2 MByte) und führt Sie nach dem Start durch die weitere Installation. Der Clou: Es ist ein Programm integriert, das Ihre T-DSL Konfiguration automatisch testet. Damit läßt sich eine potentielle Fehlerquelle gleich zu Beginn ausschließen. Der Download erfolgt noch über die alte ISDN-Verbindung und dauert knapp vier Minuten.

4. DFÜ-Netzwerk einrichten

Der T-DSL-Konfigurationstest ist erfolgreich verlaufen? Glückwunsch, nun können Sie das DFÜ-Netzwerk einrichten. Dazu müssen Sie sich aber als erstes den alphanumerischen Benutzernamen zusammenbasteln. Der setzt sich aus folgenden Bestandteilen zusammen, die Sie in den Anmeldeunterlagen von T-Online finden:

der zwölfstelligen Anschlußkennung

123123123123 (Beispiel)

der bis zu zwölfstelligen T-Online-Nummer. Wenn die T-Online-Nummer weniger als 12 Stellen hat, muss am Ende das #-Zeichen folgen. Hat die T-Online-Nummer dagegen genau 12 Stellen entfällt das #-Zeichen.

456456456456 (Beispiel mit 12 Ziffern)

4564564564# (Beispiel mit 10 Ziffern)

der vierstelligen Mitbenutzernummer

0001 (das ist der Regelfall)

ganz zum Schluß muß man noch folgende Zeichenkette an den Benutzernamen dranhängen, sonst klappt die Einwahl per DSL nicht:

@t-online.de

Und so sieht das Endergebnis dann aus, wenn man die einzelnen Bestandteile endlich zusammensetzt hat:

1231231231234564564564560001@t-online.de

oder

12312312312344564564564#0001@t-online.de

Jetzt geht es mit dem DFÜ-Netzwerk weiter: Klicken Sie auf "Start", "Einstellungen", "DFÜ-Netzwerk. Klicken Sie auf das Symbol "Neue Verbindung" erstellen. Als Namen für den angewählten Computer geben Sie "DSL" ein. Bei "Wählen Sie ein Gerät" nehmen Sie "T-DSL Adapter Line 01". Klicken Sie auf "Weiter". Bei Rufnummer tippen Sie einfach nur die 0 ein - das reicht. Das Feld "Ortskennzahl bleibt leer. Dann klicken Sie auf "Weiter" und "Fertigstellen".

Das war's im Prinzip schon. Wenn Sie sich per DSL einwählen möchten, klicken Sie das neu erstellte DFÜ-Symbol an und geben im Feld "Benutzername" den eben erstellten Benutzernamen ein. In unserem Beispiel war es 12312312312344564564564#0001@t-online.de. Dann tippen Sie das Kennwort ein. Setzen Sie aus Sicherheitsgründen kein Häkchen vor "Kennwort speichern"! Klicken Sie auf "Verbinden". Sekunden später sind Sie per DSL im Internet drin.

Achtung: Sie surfen zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit der Flatrate!

5. Tarif umstellen

Damit Sie DSL zusammen mit der Flatrate nutzen können, müssen Sie Ihren bisherigen T-Online-Tarif auf die DSL-Flatrate umstellen. Das erledigen Sie als T-Online-Kunde gleich online. Die Adresse:

http://services.t-online.de/TOnl/Serv/Netz/tari/star/CP/ci__tarifwechsel.html

Folgen Sie einfach den Hinweisen auf dieser Seite. Sobald Sie alle Schritte erledigt haben, bekommen Sie im Verlauf von zwei bis drei Tagen eine Auftragsbestätigung per E-Mail. Der Betreff dieser E-Mail lautet: "Auftragseingangsbestaetigung T-Online dsl-flat". Sobald der Tarif dann tatsächlich umgestellt ist, erhalten Sie eine weitere Nachricht mit dem Betreff "Tarifwechsel durchgefuert". Erst nachdem Sie diese zweite E-Mail erhalten haben, surfen Sie mit der Flatrate durchs Internet.

6. Gebührenfalle umgehen

Prüfen Sie nochmals ganz genau, über welche Verbindung Sie sich tatsächlich einwählen. Theoretisch können Sie sich nämlich immer noch über den ISDN-Zugang ins Internet einwählen, wenn Sie die Karte im PC lassen und die Kabel im NTBA drin bleiben. Dann zahlen Sie 1,49 Euro pro Minute. 

© Jörg Reichertz, 19. Mai 2004, alle Rechte vorbehalten


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