Jörg Reichertz: Autor & Journalist

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Downloader: youtube-dl

Gepostet von am Dez 20, 2014 in Linux, Tools

Downloader: youtube-dl

Unscheinbar, aber sehr nützlich für Video-Downloads: Das Kommandozeilentool „youtube-dl“. Die Kommandozeile gilt bei Linux-Einsteigern häufig als zu kompliziert. Viele Nutzer schlagen deshalb ein Bogen um sie. Eigentlich schade: Denn wie praktisch sie ist, zeigt sich am Beispiel des Kommandozeilentools „youtube-dl“. Damit lassen sich nicht nur Videos von Youtube herunterladen, das Tool kommt auch mit anderen Medienangeboten bzw. Webseiten klar. Etwa ARD, Tagesschau, SWRMediathek, Spiegeltv oder Vimeo. Werfen Sie einen Blick auf die Liste unter http://goo.gl/9xL124 und lassen Sie sich überraschen. Nicht auf YouTube beschränkt Das Tool lässt sich bei den meisten Distributionen bequem über die Paketverwaltung installieren und bietet zahlreiche Optionen. Gestartet wird es mit youtube-dl, gefolgt von verschiedenen Parametern. Beispiel: youtube-dl „http://www.you tube.com/watch?v=Snph22qSUMU“. Die zur Verfügung stehenden Videoportale werden übrigens fortlaufend ergänzt. Wenn man sie nicht über die URL abrufen will, die in diesem Beitrag weiter oben erwähnt ist, genügt das Kommando youtube-dl -list-extractors. Falls Sie den Video-Downloader regelmäßig benutzen wollen oder bestimmte Seiten einmal nicht funktionieren, sollten Sie prüfen, ob ein frisches Update vorliegt. Dazu wählen Sie den Befehl youtube-dl -U. Die Aktualisierung setzt im Regelfall Admin-Rechte voraus. Tipp: Die Daten aus der Browserzeile (YouTube-Adresse, etc.) lassen sich per [CTRL-C] bequem in das Terminal übernehmen. © Jörg Reichertz, Dezember 2014, alle Rechte...

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Midnight Commander

Gepostet von am Dez 19, 2014 in Tools

Midnight Commander

Er ist ein echter Klassiker, hocheffizient und viele User schwören bei der täglichen Arbeit auf ihn: Die Rede ist vom „Midnight Commander“ (MC), einem Dateimanager, der nur wenige Ressourcen verbraucht und viele praktische Werkzeuge an Bord hat. Die neueste Version 4.8.12 wurde um diverse Fehler bereinigt, die Entwickler versprechen zudem einen zusätzlichen Tempogewinn. Möglich wurde dies durch eine Optimierung des Quellcodes. Verbessert und erweitert wurde des Weiteren die Auswahl von Skins und der Umgang mit ZIP-Dateien. Was bringt der Midnight Commander in der Praxis? Wer zum Beispiel auf einem System ohne grafische Oberfläche kleinere Wartungsarbeiten erledigen muss, wird das Tool schnell schätzen lernen. Charakteristisch für den Midnight Commander sind seine beiden blau-weißen Arbeitsfenster, die jeweils den Inhalt eines Ordners anzeigen. Dateioperationen wie etwa Verschieben und Kopieren lassen sich so intuitiv erledigen – entweder per Tastatur oder mit Maus. Schneller Zugriff Gestartet wird der Midnight Commander von der Konsole aus mit dem simplen Befehl mc. Dann erscheint der bekannte Split-Screen. Jetzt können Sie sich die Verzeichnisse so anzeigen lassen, wie Sie es für Ihre Arbeit benötigen. Sie sind dabei natürlich nicht nur auf den lokalen Rechner beschränkt. Der Betrieb über SSH oder andere Verbindungen ist ebenfalls möglich – der Midnight Commander setzt lediglich die Bibliothek „ncurses“ voraus. Entfernte Server lassen sich per FTP in den Midnight Commander einbinden. Hier profitieren Sie von den Anzeigemöglichkeiten des MC: Sie können sich die Einträge als Liste oder Baum anzeigen lassen – das sorgt für Übersicht. Falls Sie eine Konfigurationsdatei, ein Skript oder eine andere Datei editieren wollen: Kein Problem, wählen Sie die Datei mit dem Marker aus, den Sie über die Pfeiltasten steuern. Mit der Funktionstaste F4 öffnen Sie die Datei und starten den internen Editor. Er arbeitet mit Control-Befehlen. Hinweis: Der MC ist in den Repositories fast aller Linux-Distributionen verfügbar. © Jörg Reichertz, Dezember 2014, alle Rechte...

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Streamtuner2: Radio hören und mitschneiden

Gepostet von am Dez 6, 2014 in Linux, Tools

Streamtuner2: Radio hören und mitschneiden

Streamtuner2: Für Radiohörer das ideale Tool. Spielt und speichert Songs in einem Rutsch Das analoge Dampfradio hat ausgedient. Längst greifen Radiofans via Internet auf ein weltweites Radioangebot zu. Die Stationen kommen per Streaming; Programme wie „Streamtuner2“ sortieren das Angebot und servieren Ihnen die Hits frei Haus. Die Handhabung ist simpel: Unter Ubuntu laden Sie sich die Software per Synaptic herunter und installieren es. Derzeit ist die Version 2.0.8-5 in den Paketquellen enthalten. Starten Sie Streamtuner2. Sie landen automatisch im Konfigurationsdialog. Hier legen Sie Ihren Music Player fest, etwa „Audacious“, „Clementine“, „Amarok“, etc. Radio hören und mitschneiden Installieren Sie nun den Streamripper (siehe Synaptics). Damit nehmen Sie Ihre Lieblingsstationen und Songs auf. Die Station wählen Sie zum Beispiel oben im Reiter „SHOUTcast“ aus. Unter Umständen müssen Sie mehrere Minuten warten, bis das Verzeichnis vollständig geladen ist – trotz schneller Internetanbindung. Falls kein Ton zu hören ist, aktualisieren Sie Streamtuner2. Dazu laden Sie die neuesten Pakete von http://milki.include-once.org/streamtuner2. Apropos: Auch das Puffern der Songs braucht seine Zeit! Jetzt sollte alles funktionieren und Sie können sich die Kopfhörer aufsetzen und genießen. Die Musik wird im Hintergrund automatisch im Home-Verzeichnis gespeichert.Preis: kostenlos. © Jörg Reichertz, Dezember 2014, alle Rechte vorbehalten...

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