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Amateurfunk
– das ist eine faszinierende Mischung aus Radiotechnik,
Elektronik, Physik, Computer und Kommunikation. Gerade diese
Kombination der unterschiedlichsten Fachdisziplinen sorgt dafür,
dass dieses Hobby trotz des allgegenwärtigen Internets seinen Reiz
nicht verliert. Allein in Deutschland gibt es weit über 80000
Amateurfunker. Per Kurzwelle erreichen sie mit ihren Transceivern
(Sender/Empfänger) die entferntesten Winkel der Erde. Die Mehrzahl
von ihnen hat sich im Deutschen Amateur Radio Club (DARC)
zusammen-geschlossen. Sobald man die Lizenz in der Tasche hat,
darf man eigene Sender zusammenlöten und betreiben. Ideal für
Experimente! Zum Beispiel mit dem Mond als Reflektor innerhalb
einer Funkstrecke. Neben solchen ausgefallenen technischen
Spielereien erfreut sich auch die leise Spielart des Amateurfunks,
der QRP-Betrieb, wachsender Beliebtheit. Motto: So wenig Leistung
wie möglich beim Senden einsetzen. Computerfans kommen beim
Amateurfunk auch auf ihre Kosten: Packet Radio etwa ist die
digitale Datenübertragung per Funk, PC und Modem. Ein eigenes
Mailbox-System existiert ebenfalls. Aber auch das klassische
Morsen steht bei Amateurfunkern immer noch hoch im Kurs. Übrigens:
Amateurfunker senden selbst dann noch, wenn das Internet längst
schlappmacht und alle öffentlichen Kommunikationsverbindungen
zusammenbrechen - zum Beispiel bei Katastrophen wie Erdbeben. Dann
kann Amateurfunk sogar Leben retten.
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Funkamateur
Technisch anspruchsvolle Fachzeitschrift für fortgeschrittene
Funkamateure. Das monatlich erscheinende Heft beschäftigt sich mit
sämtlichen Themen rund um die Nachrichtentechnik, etwa Elektronik,
Computern, Bauelementen, Amateurfunkpraxis, Bauanleitungen,
Schaltungen zum Nachbau, etc. Sehr gut: Der umfangreiche
Kleinanzeigenteil.
3,50
Euro
Verlag
Amateurfunkservice GmbH
Berlinerstr. 69
13189 Berlin
[www.funkamateur.de] |

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Amateurfunk-
lexikon
Egal, ob Sie
sich erst auf die Amateurfunkprüfung vorbereiten oder die Lizenz bereits
in der Tasche haben - dieses Lexikon sollte unbedingt in Ihrem
Bücherschrank stehen. Es enthält 2500 Begriffe auf 400 Seiten sowie eine
CD. Diese können Sie auf die Festplatte überspielen und verfügen dann
zusätzlich über ein elektronisches Nachschlagewerk inklusive Bilder und
diversen Videosequenzen.
Die Autoren:
Frank Sichla (DL7VFS),
Max Perner (DM2AUO)
40,50 Euro
VTH
Verlag
76492 Baden-Baden
Tel: 07221/5087-0
Fax: 07221/5087-52
www.vth.de |
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Amateurfunk: Morseprogramme zum Nulltarif
CW Player - für den Einstieg ideal |
CW Player:
Zum Nulltarif bietet der CW Player einen überraschend
guten Funktionsumfang. Ideal für alle
Funkamateure, denen die kommerzielle Lösung
Afusoft Morse-Tutor 2000 fürs
erste zu teuer ist.
Für ein grundlegendes
Morsetraining ist der CW Player absolut ausreichend. Unter
"Auswahl" (siehe Screenshot oben, Mitte) legen Sie fest,
welche Zeichenkombinationen Sie üben möchten. Sobald Sie
einen Eintrag (Alphabet, Q-Codes, Abkürzungen, etc.) in
der Liste aktivieren, schaltet die Ansicht im Fenster
rechts um und präsentiert Ihnen eine umfangreiche Auswahl
an Zeichen, Q-Gruppen usw. Diese wählen Sie per Mausklick
aus, der CW Player spielt sie dann sofort ab. Wer will,
kann Texte auch direkt übersetzen lassen - dazu tippt man
beispielsweise Q-Gruppen oder Betriebskürzel in das
Eingabefeld ein.
Einige weitere Optionen: Sie können die
Ausgabegeschwindigkeit in WpM einstellen, den
gespeicherten Zeichenvorrat ergänzen oder die Lautstärke
und Tonfrequenz ändern. Bei angeschlossener Morsetaste
können Sie Ihren Tastrhythmus überprüfen - der CW Player
versucht dann, Ihre Zeichen zu entschlüsseln.
Ein witziges Detail, das mir besonders gefallen hat: Das
interaktive Morse-Quiz. Dabei müssen Sie innerhalb einer
frei einstellbaren Zeit das gesendete Zeichen korrekt
erkennen. Schaffen Sie es, erscheint ein Smilie.
Tipp: Besonders schwierige Zeichen (etwa die Ziffern)
können Sie sich dadurch einprägen, indem Sie die
Endlosschleife des CW Players aktivieren. Klicken Sie im
Menü auf "Optionen", "Text" und "kontinuierliches
Abspielen". Dann tragen Sie das zu lernende Zeichen in das
Textfeld ein. Aktivieren Sie die Schaltfläche "Text
weiterspln" und los geht's.
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Infos zum Programm: CW Player |
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Sprache: Die Menüs sind in
Deutsch, die Hilfetexte stehen in Englisch, Französisch,
Portugiesisch, Italienisch aber nicht in deutscher
Sprache zur Verfügung.
Betriebssysteme: Windows XP
(auf meinem Testrechner wurde die Grafikkarte problemlos
erkannt), ME, 98
Preis: kostenlos
Download-Links: siehe Google
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Koch Method CW
Trainer - ambitioniert |
Koch Method CW Trainer.
Der englischsprachige "Koch Method CW Trainer" setzt, wie der Name es
bereits andeutet, auf eine Trainingsmethode, die sich der deutsche
Psychologe Koch in den dreißiger Jahren ausgedacht hat. Ob dieser Ansatz
tatsächlich mehr Erfolg verspricht mag dahingestellt sein, denn die
Software kämpft mit zwei Problemen, die den Anfänger schnell aus der
Bahn werfen: Erstens stürzt das Programm unter Windows XP in
unregelmäßigen Abständen ab, zweitens stellt das Tool den Benutzer vor
Rätsel, sobald er neue Zeichenkombinationen definieren möchte. Keine
Lappalie, denn beim Start ertönt außer "M" und "K" nichts.
Die Lösung: Sie müssen in der Auswahlbox "Characters" erst einmal die
Zeichenzahl erhöhen, dann wechseln Sie mit "Setup" in das
Konfigurationsmenü. Mit "Define" gelangen Sie in eine Auswahlbox, in der
Sie neue Zeichen eingeben können. Jedem Buchstaben müssen Sie den
morse-typischen Strichcode zuordnen. Beispiel: O = _ _ _ Eine mühsame
Angelegenheit, bis Sie das komplette Alphabet eingetippt haben. Wer sich
in dieses Menü verirrt, ohne dass er vorher die Zeichenzahl "Characters"
erhöht hat, wird sich wundern - es tut sich buchstäblich nichts.
Ist erst einmal die Konfigurationshürde überwunden, können Sie
Grundparameter wie Geschwindigkeit, Dauer der Lektion, Störgeräusche,
Empfangsbedingungen und ähnliches variieren.
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Infos zum Programm: Koch Method CW Trainer |
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Sprache: Die Menüs sind in
Englisch.
Betriebssysteme: Windows XP, ME,
98
Preis: kostenlos
Download-Links: siehe Google |
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Unix Morse Tutor -
unausgereift |
Unix Morse Tutor.
Auch unter Linux
kann man Morsen lernen. Der "Unix Morse Tutor" läuft allerdings
nicht auf jedem PC - ob es klappt, hängt davon ab, ob die Soundkarte
erkannt wird. Der "Unix Morse Tutor" lässt sich jederzeit von der
Suse-Linux-Distribution nachinstallieren. Das Programm wird von der
Konsole aus gestartet und bietet eine Reihe von Grundfunktionen: Sie
können unter anderem die Geschwindigkeit der Zeichenausgabe (WPM)
ändern, die Tonfrequenz einstellen oder zum Beispiel die Dauer der
Lektion und deren Inhalte festlegen.
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Infos zum Programm: Unix Morse Tutor |
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Sprache: Die Menüs sind in
Englisch.
Betriebssysteme: Linux
Preis: kostenlos
Download-Links: siehe Google |
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MorseCat - ohne
Zukunft |
MorseCat.
Diesen Morse-Trainer möchte
ich nur kurz erwähnen, da es zwar noch als Download verfügbar ist, die
Entwicklung vom Autor DK5CI aber eingestellt wurde - Schade! Morsecat
ist ebenso wie der CW Player kostenlos und bietet umfangreiche
Konfigurationsoptionen (etwa die Angabe des Tempos in Farnsworth).
Der einzige Nachteil in
meinen Augen ist die Inkompatibilität mit einigen Soundkarten. Auf
meinem Windows-XP-Testrechner gab die Software jedenfalls keinen Pieps
von sich - nur der Betrieb über den PC-Lautsprecher war möglich.
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Infos zum Programm: MorseCat |
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Sprache: Die Menüs sind in
Deutsch.
Betriebssysteme: Windows XP, ME,
98
Preis: kostenlos
Download-Links: siehe Google |
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©
Jörg Reichertz,
26. März 2005, alle Rechte vorbehalten
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