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(Copyright/Credits:
Pressefoto Alinco)

Alinco
DJ-X2000E

Ein semiprofessioneller Funkscanner, der einen Frequenzbereich von 100 kHz bis 2,15 GHz (0,1-2150 MHz) abdeckt. Das Gerät bietet unter anderem 2000 Speicherplätze - sinnvollerweise organisiert man diese per Software (Alinco DJ-X2000 Clone Utility). Nett für unterwegs: Der Scanner bietet UKW-Rundfunk in Stereo. Nachteil: Der Alinco ist ein echter Stromfresser. Zudem: Wer alle Optionen des Gerätes nutzen will, muss sich intensiv mit diesem Empfänger beschäftigen.

Das "Alinco Clone Utility" können Sie entweder beim Hersteller Alinco direkt oder bei Thiecom herunterladen. Aktuell ist derzeit die Version 1.3.2

[Thiecom]

[Alinco]

 

 

 

Amateurfunk: Scanner per PC konfigurieren
Alinco DJ-X2000E in Betrieb nehmen

Wenn der Funkscanner nach den folgenden Konfigurationsspielereien mal keinen Ton mehr von sich gibt oder völlig spinnt, starten Sie das Gerät mit einem Reset. Dazu drücken Sie die Taste F (an der Seite links) und den Power-Knopf. Danach wählen Sie per Wipp-Taste (Down/Up) im Menü die Option All und bestätigen mit der Taste "ENT". Achtung: Danach sind alle Einstellungen gelöscht!

Settings 1: In dieser Registerkarte geben Sie diverse Grundeinstellungen vor. Darunter auch den Frequenzbereich, den der Scanner nach dem Einschalten automatisch durchläuft. Die Werkseinstellung für die Startfrequenzen ist 80.000 / 80.000 MHz.

Volume: Der Regler für die Lautstärke. Grundeinstellung ist 11.

Squelch: Jeder Scanner besitzt eine Rauschsperre, den sogenannten Squelch. Die Kunst ist, den Wert so einzustellen, dass Sender, die gerade noch verständlich zu hören sind bzw. mit einer ausreichenden Signalstärke senden, nicht ausgeblendet werden. Ergo: Da hilft nur experimentieren. Sie können den Squelch-Wert jederzeit nachträglich mit der Taste SQL ändern. Siehe Wipptaste links am Gerät. Hinweis: Wenn Sie den Wert auf Null setzen, steigt automatisch der Batterieverbrauch (Lautsprecher auf Dauerbetrieb). Grundeinstellung ist 5.

Receiver Model: Der Alinco DJ-X2000 wird in verschiedenen Ländern unter unterschiedlichen Bezeichnungen angeboten. In Europa ist meines Wissens nur die Variante E auf dem Markt. Die einzelnen Modelle unterscheiden sich durch diverse Details, so sind bei den nicht-europäischen Geräten diverse Frequenzen gesperrt und Funktionen blockiert. Die korrekte Modellbezeichnung finden Sie auf der Rückseite des Funkscanners. Aktivieren Sie die entsprechende Option im Menü.

Backlight: Die Hintergrundbeleuchtung des Displays. Sie haben drei Optionen zur Auswahl: Auto, Momentary, Alternate. Hinsichtlich des Batterieverbrauchs ist Auto die ungünstigste Variante. Grund: Nach jedem Tastendruck brennt die Beleuchtung rund fünf Sekunden, wenn Sie diese Einstellung aktivieren. Wählen Sie "Momentary", wird das Licht nur eingeschaltet, wenn Sie die Taste LAMP drücken (links am Gerät). Das Licht geht wieder automatisch aus. "Alternate" birgt ein gewisses Risiko: Ist diese Option aktiviert, können Sie mit LAMP das Licht ein- und ausschalten - und natürlich das Ausschalten vergessen. Grundeinstellung ist Momentary. Tipp: Nicht ändern, der Alinco ist ein echter Stromfresser - sparen Sie, wo Sie können.

Beep: Die Quittungstöne. Drücken Sie eine Taste, piept der Alinco. Kostet nur Strom. Also - abschalten. Mit OFF. Grundeinstellung ist High.

Keyboard Lock: Verhindert, dass versehentlich eine Taste aktiviert wird.

VFO-A: Mit einem Doppelklick in diese Zeile können Sie zum Beispiel die Startfrequenz des Scanners ändern. Oder Sie stellen hier Ihren Lieblingssender oder Frequenz ein.

VFO-B: Gleiche Funktion wie VFO-A. Wenn Sie unterschiedliche Start- und End-Frequenzen einstellen, überwacht der Scanner im Dauerbetrieb sämtliche Zwischenfrequenzen auf etwaige Sendungen. Sehr praktisch.

Hinweis: Ein- und Ausgabefrequenz sind bei Amateurfunk-Relais versetzt. Diese Differenz nennt man Shift oder Ablage. Im 2m-Band beträgt sie 600 kHz, im 70cm-Band sind es 7,6 MHz)

© Jörg Reichertz, 26. März 2005, alle Rechte vorbehalten

 


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